Theater Thevo – Nürnberg

Theaterlabor mit Gruppen


Unser Konzept "Theater von Menschen für Menschen" zu machen, steht seit der Gründung von thevo (1982) auf zwei Beinen. Eines davon ist der Bereich, in dem wir Menschen unterstützen ihr eigenes Theater zu machen: als Coaches oder Regie für Theatergruppen, als Theater­pädagogen im sozialen- oder Bildungskontext, als Dozenten im Bereich der Darstellenden Kunst. Wir haben keine Berührungsängste, unsere Arbeit richtet sich an Menschen aller Al­ters­gruppen und in allen Lebenslagen (siehe Referenzen). Unsere Dozenten arbeiten mit externer Beratung und Supervision (siehe Qualität). Wir verwenden ganz bewusst den Begriff "Theaterlabor", den unsere Workshops vermitteln nicht nur Techniken, sondern die DozentInnen erforschen zusammen mit den TeilnehmerInnen das jeweilige Thema. Unsere Preise.

Bei jedem Theaterlabor werden zu Beginn von unseren professionellen
SchauspielerInnen Spiel­szenen aufgeführt, die zum jeweiligen Thema hinführen.


Unseren Bilingualen Theaterworkshop bieten wir für arabisch-(kurdisch) und deutschsprechende Jugendliche an. Wortspiele in beiden Sprachen, Statuentheater und Theaterimprovisationen münden in eine Kommunikation der TeilnehmerInnen mit und ohne Worte. Besonders die interkulturelle Verständigung, der Abbau von Vorurteilen und Klischees, sowie das Begegnen mit dem jeweilig Fremden stehen dabei im Vordergrund. Das Theater thevo schöpft dabei aus dem Erfahrungen seiner bikulturellen Theaterproduktionen mit dem Theater Nakama aus Tokio und dem jungen Theater aus Charkiv. Den Workhop leiten die beiden erfahrenen Theaterpädagogen Irfan Taufik (Nordirak) und Uwe Weber (Süddeutschland).Buchungen sind auch außerhalb Nürnbergs möglich. Aktuell wird dieser Workshop über die Fürther Partnerschaft für Demokratie kofinanziert. Anmeldungen für Fürth-Stadt bitte unter Kontakt

Das Theaterlabor Theater ohne Worte richtet sich an junge Menschen die nach Ihrer Flucht aus einem Krisengebiet in Deutschland eine neue Lebensperspektive suchen. Wir kommunizieren nicht nur mit unserer Sprache, sondern vor allem mit unserer Mimik und unserer Gestik. Im Theaterspiel haben wir die Möglichkeit, ohne Worte miteinander in Kontakt zu treten, um herauszufinden, wie wir mit dem Unbekannten, dem wir hier in Deutschland begegnen, umgehen. Was neu für uns ist? Oder fremd? Welche Arten der Begegnung sind erwünscht und erlaubt? Die Workshops finden in Nürnberg teilweise in Kooperation mit dem Jugendamt statt. Buchungen sind auch außerhalb Nürnbergs möglich.



Die Techniken des Theaterlabors fördern das Ganzheitliche Denken,
die Lust am Spiel und damit gleichzeitig die Lust am Handeln.



Das Theaterlabor Rechtsradikalismus befasst sich u.a. mit Anwerbe-Strategien der rechtstradikalen Szene. Als Kooperationspartner arbeiten wir mit dem DoKuPäd des Dokumentationszentrums Nürnberg zusammen. Der Workshop kann ganzjährig gebucht werden.

Im Vordergrund des Theaterlabors steht der Erwerb
von Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.


Schauspiel als schöpferische Kraft erleben. Der Wunsch ein anderer sein zu können, sich hineinzuversetzen in andere, ermöglicht ein besseres Kennenlernen von sich selbst und anderen und macht den Reiz des Theaterspielens aus. Theater zu spielen heißt erfinderisch zu sein, dem Mut und der Lust am Ausprobieren freien Lauf zu lassen. Der Workshop ist ganzjähring buchbar und durch seinen Aufbau und seine Konzeption für Anfänger, Interessierte und Profis geeignet.
Weitere Infos auf Anfrage [PDF, 74K].
Dozent: Uwe Weber

Theatergruppe der Psycho-Sozialen Beratungsstelle, Julius-Schieder-Haus, Stadtmission, Nbg. (veranstaltet von der Stadtmission in Nürnberg). Menschen mit einer psychischen Krankheit, wie Depression, Schizophrenie, Borderlinesyndrom, treffen sich im Julius-Schieder-Haus um sich beraten zu lassen, und ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen und zu gestalten. In der Theatergruppe wird gesungen, gespielt, schauspielerische Fähigkeiten ausprobiert. Zu Themen aus dem Leben und Alltag der TeilnehmerInnen improvisieren wir, machen Theaterspiele und Übungen. Auch hier findet eine Aufführung statt. Datum steht noch nicht fest. Thematik und Material dazu erarbeitet die Gruppe im Lauf der Zeit gemeinsam.
Ort: Julius-Schieder-Haus, Pirkheimerstr., Nbg.
Wir treffen uns alle 2 Wochen, Freitags 16:30 bis 18:00 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos.
Leitung: Alexandra Bauer, Schauspielerin und Theaterpädagogin, Theater thevo.

Theaterworkshops für den Internationalen Bund (IB). Die Zielgruppe sind junge Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, die beim IB ein freiwilliges soziales Jahr absovieren. Die eintägigen Workshops vermitteln Grundkenntnisse im darstellenden Spiel mittels einfacher Improvistatiostechniken. Den Abschluß bilden kleine Spielszenen die zur Aufführung gebracht werden.
Ort: Theater thevo
Leitung: Uwe Weber

Theater AG

Im Schuljahr 2013/14 leiteten wir die Theater AG der Friedrich-Städtler-Schule Nürnberg.
Ort: Friedrich-Städtler-Schule
Dozent: Jörg Hundsdorfer


TTT ist ein transdisziplinäres Training speziell für die Bühne, d.h. durch die Verbindung von Tanz-, Ton- und Theaterimprovisation wird eine eigene Bühnensprache kreiert. TTT findet seit 2009 fast jeden Freitag von 10.00 - 13.00 Uhr in den Räumen des Theaters thevo statt. Aktuell besteht der Pool aus acht Menschen die die o.g. Felder beforschen.
TeilnehmerInnen waren und sind: Ina Heinrich, Sonja Kessisoglugil, Alexandra Bauer, Levent Özdil, Mario de Diago, Thomas Eckert, Judith Niehaus, Michael Ammann, Jörg Hundsdorfer, Margret Bernreuther, Ute Kaiser.
Als erstes Ergebnis wurde 2012 das Stück CoRA - ein performative Konspiration entwickelt und uraufgeführt. Aktuell entstand eine weitere Produktion mit dem Titel ABGEKARTET. Die Premiere war Oktober 2016.
Idee, coaching: Uwe Weber

2007: Eine Klasse für sich: Ein Projekt der Hauptschule Soldnerstraße, Fürth in Kooperation mit dem Kulturverein arthefact (Peter Sterl). Schuljahr 2007/09. Die 9. Klasse, Praxisklasse, erarbeitete zusammen mit erfahrenen Theaterpädagogen und unterstützt vom klasseneigenen Sozialpädagogen ein Theaterstück.
Die Schüler der Praxisklassen gelten als "verhaltensauffällig“, stammen aus sozial schwachen Familien und haben fast alle einen Migrationshintergrund. Als Vorlage für das entstehende Theaterstück diente Nigel Williams Klassenfeind. Darin gilt eine Schulklasse als gewalttätig, aggressiv und unbeschulbar. Kein Lehrer ist mehr bereit sie zu unterrichten. Die SchülerInnen versuchen den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen, zeigen ihre Fähigkeiten, verlieren sich in Machtkämpfen und finden sich in einer Katastrophe wieder, die sie schließlich nachdenklich werden lässt.
Zeitungsnotiz aus Fürther Nachrichten vom 12.07.07: "Ein klarer Punktesieger war auf alle Fälle die Hauptschule Soldnerstraße mit ihren kleinen Szenen, dem Theaterstück "Eine Klasse für sich". Sie erzählt in rascher Abfolge, locker-flockig und mit viel Traute die Erlebnisse und Geschichten aus dem Leben von Teenagern, wie sie selbst welche sind. Mutig, gut gelungen und authentisch."
Leitung und Regie: Alexandra Bauer, Uwe Weber
Sozialpädagoge: Wolfgang Habberger
Ort: die Proben fanden wöchentlich in der Soldnerschule statt
Aufführung: Am 10. Juli 2008 gab es eine Aufführung im Stadttheater Fürth anläßlich der Musischen Wochen Fürth

Theaterprojekt im Schuljahr 07/08 an der Jakob-Wassermann-Förderschule in Fürth, Jakob-Wassermann-Straße, gefördert durch die EU. Dieses Projekt richtete sich an die Unterstufe, also 5.-7. Klasse der Förderschule. Die Gruppe begann nach den Osterferien und fand einmal wöchentlich am Nachmittag nach Unterrichtsschluss statt. Das Projekt ging bis Mitte Juli 2008.
Ort: Jakob-Wassermann-Förderschule, Fürth
Leitung: Alexandra Bauer, Theater thevo
und Uwe Weber, Theater thevo

2009: Coaching der Theatergruppe REM (private Initiative). REM war ein Zusammenschluss von 5 theaterbegeisterten Menschen, die 2008 schon ihre 3. Produktion auf die Bühne brachten. Nach der Vorlage eines Kinderbuches entwickelten die Schauspieler anhand von Improvisationen ein Stück für Erwachsene, das vor allem mit Körperausdruck und theatralen Bildern arbeitet. Die Gruppe arbeitete vorwiegend selbstständig und wird in regelmäßigen Abständen von einer erfahrenen Schauspielerin und Regisseurin beraten, gecoacht und mit konkreten Arbeitsaufträgen in der Stückentwicklung unterstützt.
Coaching: Alexandra Bauer, Theater thevo e.V.